Datenbasis klären
Ich starte mit einer Bestandsaufnahme deiner vorhandenen Finanz- und Produktionsdaten. Dabei interessiert mich nicht nur, welche Kennzahlen bereits im Reporting auftauchen, sondern auch, wie sie entstehen. Gemeinsam prüfen wir, welche Messpunkte automatisiert erfasst werden, wo manuelle Eingaben eine Rolle spielen und welche Datenquellen bislang ungenutzt bleiben. So erkennst du, wo die aktuelle Datengrundlage robust ist und wo Unsicherheiten systematisch eingeplant werden sollten.
Kontext verstehen
Im nächsten Schritt ordne ich die Zahlen in ihren betrieblichen Kontext ein. Ich frage nach technischen Restriktionen, vertraglichen Verpflichtungen und regulatorischen Anforderungen, die deine Kennzahlen prägen. Dieser Vergleich mit den tatsächlichen Abläufen unterscheidet sich deutlich von reinen Schreibtischanalysen und hilft dir zu verstehen, warum sich ähnliche Anlagen finanziell unterschiedlich verhalten können.
Varianten entwickeln
Auf Basis der geklärten Datenbasis und des Kontexts erarbeite ich mit dir mehrere plausible Varianten. Wir legen fest, welche Stellhebel realistisch veränderbar sind und welche Grössen als Rahmenbedingungen gelten. Für jede Variante dokumentiere ich Annahmen, Spannweiten und mögliche Auswirkungen auf Kosten, Kapazitäten und Liquidität. So kannst du Optionen vergleichen, ohne dass eine davon als sichere Zukunft verkauft wird.
Entscheidung stützen
Zum Schluss bereite ich die Ergebnisse so auf, dass sie in verschiedenen Gremien diskutiert werden können. Du erhältst klare Kernaussagen, unterstützende Grafiken und Hinweise zu Unsicherheiten. Damit kannst du in Sitzungen argumentieren, welche Entscheidung fachlich gut begründet ist und wo bewusst mit Bandbreiten gearbeitet wird. Ergebnisse bleiben überprüfbar und können bei neuen Daten schrittweise angepasst werden.